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OVS-Impressionen in Text und Bild: Solisten - Orchester - Dirigent

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Volker Dubowy - Solist und "Projekt Klangfarben" (Spontan-Improvisation)

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Volker Dubowy demonstriert bei einer Probe mit der OVS zu den gemeinsamen Konzerten 2004 das Didgeridoo

 

Volker Dubowy lernte ich 1986 beim gemeinsamen Studium an der "Beruftsfachschule für Musik" in Krumbach (Schwaben) kennen und schätzen. Wir haben uns vielfältig angeregt und ergänzt - auch als "Querdenker" im Musikalischen und dem Verständnis der Welt ...

Volkers Weg führte ihn nach dem Studium in Kassel und Hannover (Gesang bei Prof. Gilles) unter anderem auch zur Homöopathie, durch die er mit seinen musikalisch-heilerischen Erfahrungen (u.a. bei Bläserkursen, an denen ich als Teilnehmer und später Co-Dozent mitwirkte) zur Homöophonie anregen ließ. Er beschreitet viele kreativen Wege, die immer tendenziell auf Ganzheitlichkeit und Heil-Sein ausgerichtet sind - wie zum Beispiel das neuere akustische Projekt Kristallton.

 

Das "Projekt Klangfarben" war für alle Musiker der OVS eine völlig ungewohnte Musikerfahrung. Volker Dubowy stellte das Didgeridoo in einer gemeinsamen Probe dem Orchester vor und sagte ein paar Worte zum "Echtzeitgeschehen" seines Improvisationskonzerts (mit Gesangsstimme, Didgeridoo und Trompete), in dem er sich von Raum und Publikum zu spontanen, unvorhersehbaren klanglichen Äußerungen inspitrieren lässt.

(siehe auch den Zeitungsvorbericht hier bei OrchesterVereinigung Schorndorf)

 

 

Die CD "unvollendet - unbeantwortet!?" (CD JW-02) können Sie auf CDs von OVS-Projekten einsehen und bei mir hier bestellen



 

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Ulrich Klemm - Organist und Improvisator in zwei meiner Konzerte mit der OVS

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Ulrich Klemm

Geboren 1967 in St. Wendel (Saar). Bis 1986 studierte er privat bei Prof. A. Sellier (Klavier) und bei Prof. P. Schneider (Orgel). Erste Auszeichnungen beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ 1985, begann Studien an der Musikhochschule des Saarlandes (Saarbrücken) in Kirchen- und Schulmusik mit Hauptfach Orgel bei Prof. A. Rothkopf und Prof. D. Roth (Paris).

Weitere Studien an der Universität des Saarlandes in Musikwissenschaft, Pädagogik und Theologie vervollständigten seine Ausbildung. Zahlreiche Meisterkurse im In- und Ausland.

Ulrich Klemm erhielt Auszeichnungen bei internat. Orgelimprovisationswettbewerben u.a. in Speyer, Regensburg, Hamburg (Finalist / 1996) und Schwäbisch Gmünd (1. Preis / 1999). Im Juni 2002 wurde Ulrich Klemm zum hauptamtlichen Kirchenmusiker an der Heilig-Geist-Kirche in Schorndorf und ebenfalls zum Dekanatskirchenmusiker für den Bezirk Schwäbisch Gmünd ernannt. Er konzertiert in Deutschland und im europäischen Ausland.

 

Ulrich Klemm bereicherte ganz besonders unser zweites gemeinsames Konzert ungemein durch seine ganz persönliche Sicht auf das Violinkonzert Nr. 4 KV 218 von Mozart und das Alegretto aus Beethovens achter Sinfonie. Bei Stücke spielte zuerst die OVS unter meiner Leitung und DKM Klemm improvisierte im direkten Anschluss darüber. Er verwendete dabei vielerlei zeitgenössische Einflüssen und somit ergab sich eine weitere wichtige Facette zum Motto des Konzerts "Mensch Musik Zeit".

 

 

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Ungeahnte Widrigkeiten - auf der Suche nach dem bestmöglichen Konzertklang

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Das Orchester auf der VORBÜHNE - ein deutlich verbessertes Klanggeschehen fürs Publikum! (bei der Generalprobe 2008)

 

Der Gottlieb-Daimler-Saal der Barbara-Künkelin-Halle in Schorndorf ist ein repräsentativer Konzertraum mit Atmosphäre und war zur Zeit meiner künsterlischen Leitung der "OrchesterVereinigung Schorndorf" bezüglich Konzerte das "Zuhause" des Ensembles. Allerdings hat dieser Saal auch gravierende akustische Mängel. Das liegt weniger am Saal selbst, als an der misslungenen akustischen Einbindung der Bühne in den Raum.

 

Es wurde beim Bau das Prinzip der "Guckkastenbühne" gewählt, was eine Isolation des Klanggeschehens vom Zuschauerbereich bedeutet, da keine effektiven akustischen Maßnahmen zum Ausgleich getroffen wurden. Besonders die Streicher, deren Schall zum Großteil nach oben abstrahlt, spielen "in die Bühnen-Beleuchtung", von der (besonders durch den abgehängten kurzen Frontvorhang) kaum etwas ins Publikum reflektiert wird.

 

Unglücklich mit dieser Situation verlagerte ich die Position des Orchesters für letzten beiden Konzerte auf die Vorbühne, was mehrere Vorteile auf einmal brachte:

 

1. Der Zuhörer ist deutlich näher am klanglichen Geschehen.

2. Das Orchstester ist für das Publikum besser zu sehen.

3. Die Akustik ist deutlich besser, weil

    a) der Klang durch die nicht mehr erhöhte Bühnenposition nicht über die ersten Sitzreihen hinweggeht und

    b) die Schallschluckenden Effekte der Bühne entfallen.

 

Außerdem ist vielleicht auch für den Konzertbesucher den optischen Aspekt nicht ganz unwichtig:

Die Orchesteraufstellung auf der Vorbühne sieht einfach wesentlich ansprechender aus . . .

 

 

 

 

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