F Ü R   M U S I K L I E B H A B E R

 

                                                 CD-Transfers von LPs

 

KOMPONISTEN  A - Z

 

 

A. Bruckner: Sinf. f-moll "Studiensinfonie" + Ouvertüre g-moll - E. Shapirra / LSO (1 LP, Transfer 1 CD)

Die erste der seltenen Aufnahmen von Bruckners Sinfonie in f-moll, auch "Studien-Sinfonie" genannt. Breit und ganz natürlich entwickeln sich die Themen in ihrer Form und Inhalt. Diese Breite ist nicht "gewollt" und nichts klingt aufgesetzt "Brucknerisch", so wie es einer Vorstellungsschabone entsprechen könnte.

So hören wir hier ein fertiges Meisterwerk und keinen "Versuch" - wohl auch deshalb, weil Elyakum Shapirra von der Tragfähigkeit des Werks vollkommen überzeugt ist. Die Seelenwelt und kompositorische Technik von Robert Schumann, Joachim Raff und auch älteren Meistern ist ganz individuell in etwas integriert, das so nur Bruckner schreiben konnte. Es ist trotz allem "Bekannten" ein Bruckner, den man auf diese Weise außer der hier mit aufgenommenen Ouvertüre g-moll in späteren Werken so nie wieder zu Gehör bekommt.

Tintner, Ashkenazy, Bosch und Schaller haben deutlich das Nachsehen - Inbal und Skrowaczewski gehen ganz andere Wege. Elyakum Shapirra und das großartige LSO (z.B. die Horn-Soli!) haben eine äußerst wichtige Einspielung für alle entdeckungsfreudigen Musikliebhaber und die Bruckner-Rezeption hinterlassen!

 

zum Transfer:

Diese Aufnahme wurde bis dato nicht von der EMI (bzw. jetzt Warner) auf CD veröffentlicht. Die LP-Pressungen waren etwas heikel in der Empfindlichkeit. Es gibt ein paar CD-Transfers, die aber alle Schwachstellen haben. Z.B. der von KlassikHaus ist zu hoch im Pitch überspielt - zudem von einer Deutschen Kopie, die ein etwas sprödes Klangbild aufweist. Die auf der Seite www.abruckner.com downzuloadende Überspielung zeigt ebenfalls nicht die ganze in der Aufnahme enthaltene Klangschönheit.

Die her verwendete englische Pressung macht die Fülle, die dunklen Bässe als Fundament und auch die ganze Raumtiefe hörbar. Somit ist die Farbigkeit sehr gut und die große (in keiner anderen Aufnahme so stark hörbare) Poesie des Werks kommt voll zum Tragen.

 

 

A. Bruckner: Messe e-moll + Te Deum - K. Forster / Hedwigs-Kathedrale Berlin (1 LP, Transfer auf 1 CD)

Zwei großartige Aufnahmen geistlicher Musik von Bruckner. Die Messe e-moll mit Karl Forster und der Hedwigs-Kathedrale Berlin ist meines Wissens nur einmal als CD aufgelegt worden - ein ordendlicher in Frankreich von "le Monde" herausgegebener Transfer, gekoppelt mit den ebenfalls hier vorgestellten Te Deum mit Forster. Diese Aufnahme des Te Deum ist von den EMI zusammen mit dem Mozart Requiem (mit Rudolf Kempe) erschienen.

 

In der Rezeption hat diese späte Mono-Einspielung (1956) kaum die ihr gebührende Beachtung gefunden. Selbst auf der umfangreichen, fundierten und fachkundigen Seite Hans Roelofs wird sie nicht besonders hervorgehoben - wobei ich keine vergleichbar liebevolle und wahrhaftige Einspielung kenne.

 

zum Transfer:

Sowohl die EMI als auch die Le-Monde Veröffentlichung überzeugen beide durch einen sehr differenzierten und vollen, klar durchhörbaren Klang ohne Beschneidung der Höhen oder andere Schwächen. Warum nun dennoch ein weiterer Transfer? Neben der Tatsache der derzeitigen Nichtverfügbarkeit dieser Einspielung der e-moll Messe bietet dieser LP-Transfer eine Farbigkeit und Natürlichkeit der Klangbilds, die bei den beiden eher "analytischen" Transfers so nicht zu hören sind. Das leicht Verhangene und dennoch in den Höhen Leuchtende lässt auch besser den Raum entstehen.

Diese LP-Quelle stammt aus der Zeit, als das Originalband noch neu und in bestem Zustand war. Somit ist das Grundrauschen minimal und die Höhen haben noch Strahlkraft. Um davon nichts wegzunehmen, habe ich auf eine starke "Tiefenreinigung" (es gibt minimalste Verunreinigungen im Mittenbereich) verzichtet. So bleibt ein wenig vom LP-Flair erhalten, was diesen äußerst intensiven Interpretationen, die eine Gläubigkeit zeigen, wie sie heute vielleicht nicht mehr auf Tonträger zu bannen ist, nicht abträglich ist.

 

 

Distler: Mörike Chorliederbuch op. 19 (Ausw.) - Träder / Niedersächs. Singkreis (BR 1 LP, Transf auf 1 CD)

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Draeseke: Sinf. 3 "Symphonia tragica" - H. Desser / Berlin Sinf. Orch. (Sarabande 1 LP, Transfer auf 1 CD)

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W. Furtwängler: Sinf. Konzert h-moll - D. Barenboim, Klav. / Z. Mehta / LA Philh. (1 LP, Transfer auf 1 CD)

Gesuchter, aber längst vom Markt verschwundener privater Aircheck der Rundfunkübertragung eines Konzerts mit Daniel Barenboim als Pianist und Zubin Mehta als Dirigent. Die Angaben bezüglich des Orchesters sind nicht eindeutig geklärt: Spielt nun das Los Angeles Philharmonic oder das Israel Philh.? Dem Klang nach ist m.E. hier Los Angeles zu hören. Eine äußerst stimmige Aufführung mit einem hervorragenden Barenboim am Klavier. Das hervorragende Orchester macht - trotz deutlich eingeschränkter Klangqualität dieser Aufzeichnung (z.B. starker Rauschfaktor durch den "Master") - besser als jede andere Aufnahme (z.B. Kubelik oder Furtwängler selbst) das Sinnliche der Instrumentierung und die Bedeutung des harmonischen Geschehens des tragischen Werks hörbar.

 

zum Transfer:

Die originale Quelle der LP scheint ein MC-Bootleg zu sein. Nach meiner vorsichtigen Bearbeitung des LP-to-CD Transfers tritt das Medium Schallplatte deutlich zurück und es sind nun die typischen Merkmale (z.B. Bandfehler, Frequenzverhalten) der Musikkassette zu hören. Ordentliches Stereo. Besserer Klang als beim YouTube Video. Wahrscheinlich ist nicht mehr aus dem vorhandenen Material herauszuholen. Nach einer kurzen Einhörphase nimmt die Aufführung derart gefangen, dass man schnell nicht mehr auf Mängel der Übertragung achtet.

 

 

G. Gershwin: Porgy & Bess - Auszüge, diverse Künstler (RCA 1 LP, Transfer auf 1 CD)

Zusammenstellung von vier monaural aufgezeichneten Sets aus den 30iger und 50ziger Jahren zu einem ganzen Querschnitt. Eleanor Steber, Rise Stevens, Robert Merrill, Laurence Tibbett und Cab Calloway machen diese Aufnahmen zu einem einmaligen Ereignis. In einem Set mit vier Nummern singt der Robert Shaw Chor. Ein sehr guter Klang sowohl der 50ziger als auch 30iger Aufnahmen. Die Platte wurde nicht auf CD veröffentlicht.

 

zum Transfer:

Die LP-Quelle ist in solch perfektem Zustand, dass ich außer der manuellen Entfernung weniger Ticks jegliche Nachbearbeitung vernachlässigen konnte.

 

 

P. Hindemith: Mathis, Philh. Konz Hindemith + Nobilissima, Sinf. Metam. Keilberth (Tel 2 LP, Transf 2 CD)

Erstaunlich, dass diese wunderbaren Aufnahmen völlig in der Versenkung verschwunden sind. Hindemith zeigt sich (wieder mal) als ausgezeichneter Dirigent. Zudem ist neben der Ersteinspielung der Sinfonie "Mathis der Maler", welche kurz nach Vollendung des Werks entstanden ist, das selten zu hörende "Philharmonische Konzert" in einer masstäblichen Interpretation zu hören.

Die Hindemith-LP von Joseph Keilberth zählt zu seinen allerbesten Schallplatten - sicher auch wegen des damals fabelhaften Philharmonischen Staatorchesters Hamburg. Lyrische und wirklich noble "Nobilissima Visione" und äußerst spritzige "Sinfonische Methamorphosen". Alle diese Aufnahmen sind bis dato nicht auf CD erschienen.

 

zur Aufnahme und zum Transfer:

Die LP-Quellen (Ausgabe von 1973 zum 10. Todestag des Komponisten) sind in quasi perfektem Zustand und der Schellack- und Tonband-Transfer durch Telefunken ist ausgezeichnet gelungen. Somit gibt es faktisch keinerlei Verzerrungen, welche meist das größte Problem bei Schallplatten-Transfers darstellen. Zudem wurde noch gutes Vinyl-Granulat verwendet, sodass es keine Beeinträchtigung durch das Trägermaterial gibt. So konnte ich außer dem Beseitigen eines tieffrequenten Brumms (unterhalb des aufgezeichneten Frequenzspektrums) und einer moderaten Verringerung des Schellackknisterns (was 1973 für den LP-Transfer nicht entfernt wurde) auf jegliche Nachbearbeitungen aller von 1934 bis 1955 entstandenen Aufnahmen vollkommen verzichten.

Die Keilberth-Aufnahmen von 1955 klingen in der Klangfärbung ähnlich den zeitgleich entstandenen legendären nonauralen Mercury "living presence" LPs, wahrscheinlich wegen der Verwendung identischer Mikrophone (wenn auch mercury davon jeweils nur eines einsetzte). Auch bei den Hamburger Aufnahmen fällt sofort sowohl die immens hohe Detailfreudigkeit und Dynamik auf. Das äußerst klare Klangbild weist - ebenso wie bei Mercury - eine leichte Schärfe im Forte in den Höhen auf. 

 

 

G. Holst dirigert eigene Werke - Beni Mora, St. Pauls Suite, 2 Songs, 4 Songs (Pearl 1 LP, Transfer auf 1 CD)

Alle Aufnahmen (außer den zwei Einspielungen der Planeten), welche Gustav Holst selbst eingespielt hat. Zudem sind die Four Songs for Voice and Violin op.35 mit der Sopranistin Dora Labette und dem Bratscher W.H. Reed zu hören, welche bis dato nicht auf CD veröffentlicht wurden. Diese Einspielung ist anscheinend unter Holsts Mithilfe entstanden. Holsts Dirigat seiner eigenen Stücke ist faszinierend frei (trotz der stark begrenzenden Möglichkeiten der Aufnahmesituation!), eigenwillig, kraft- und phantasievoll. Host spornt die Musiker zu höchster Leidenschaft an. Es handelt sich bei allen Takes noch um akustische Aufzeichungen.

 

zum Transfer:

Mein CD-Transfer klingt wärmer und angenehmer als die CD-VÖ durch Pearl (die hier verwendete LP ist deutlich besser!) oder die akzeptable 3-CD-Box mit allen Dirigaten Gustav Holsts (ExM008) oder die ordentliche Ausgabe

von Beni Mora durch das Label Symposium.

Das originale LP-Cover habe ich in den Größenverhältnissen dem CD-Format vorteilhaft angepasst.

 

 

G. Mahler:  Sinfonie Nr. 5 + Kindertotenlieder - Almeida + Rössel-Majdan (Festival 2 LPs, Transf. auf 2 CDs)

Ausgezeichnete sehr persönliche und tatsächlich mediterran anmutende Lesart der Fünften Sinfonie mit Antonio de Almeida mit dem Orchestre National de l´Opera de Monte-Carlo. Orchestral besonders auffallend ist in dieser mitreißenden Studioproduktion der herausragende erste Trompeter.

Die Kindertotenlieder mit der Mezzo-Sopranistin Hilde Rössel-Majdan werden von Heinz Wallberg begleitet und sind in Wien entstanden. Hilde Rössel-Majdan singt den tragischen Liederzyklus mit einer stillen Intensität und Innigkeit, wie sie in heutigen Einspielungen derart nicht mehr zu hören sind. 

 

zur Aufnahme und zum Transfer:

Die Stereoaufnahme der Fünften klingt über Anlage sehr ansprechend, über Kopfhörer ergibt sich eine etwas unnatürliche Balance durch die Tontechnik. Ähnliches lässt sich auch über die Aufzeichnung der Lieder sagen.

Die zwei Einspielungen dieser Doppel-LP sind nie auf CD veröffentlicht worden.

Dank der einwandfreien Doppel-LP ist der Transfer otimal gelungen. Verzerrungen sind fast zu vernachlässigen. Das "Wandern" der Register (durch Anhebung oder Absenkung der Aussteuerungs-Regler durch den Tontechniker bei der Aufnahme) erinnert an den ähnlichen Effekt der ein Jahr zuvor entstandenen Fünften mit Solti / CSO.

 

 

Mozart: Missa Brevis KV 275 + Credo Messe KV 257 - Moralt + Paumgartner (Philips 1 LP, Transfer 1 CD)

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Mozart: Don Giovanni (Gesamtaufnahme) - J. Krips / Lyric Opera Chicago (Melodram 3 LP, Transfer 3 CD)

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D. Schostakowitsch:  Sinfonien Nr. 2 + Nr. 3 - M. Gould / RPO (RCA 1 LP, Transf. auf 1 CD)

Diese Weltersteinspielung (also nicht nur im Westen!) der lange vergessenen bzw verleugneten Sinfonien 2 und 3 von Schostakowitsch war ein Meilenstein der Rezeption des Komponisten und ist nach wie vor in jeder Hinsicht der Maßstab, an dem sich alle nachfolgenen Aufnahmen messen müssen. Meines Erachtens ist die leistung von Morton Gould und dem RPO samt Chor bis dato unerreicht - sowohl in Spiel- und Aufnahmequalität als auch in der Intensität und Glaubwürdigkeit(!) des Inhalts der Aussage der Werke.

Die Einspielungen von Kondrashin, Haitink, Rostropowitsch u.a. vereinen nicht alle Aspekte wie instrumentale Rafinesse, Virtuosität und zügelloses Musizieren (welche nur zusammen das Verrückte und Exaltierte erfahrbar machen) und den Glauben an den Inhalt und somit die Vision beider Werke.

Wer die Erste und besonders die Vierte von Schostakowitsch liebt wird die fast nie gespielte Zweite und Dritte durch diese Platte endlich in ihrer reichen Vielfalt entdecken können und lieben lernen!  

 

zum Transfer:

Die für diesen Transfer verwendete Quelle war eine US-Pressung der LSC-3044 (WRRS-4129). Der Zustand der LP war zwar quasi neuwertig, dennoch gab es wie bei vielen US-Pressungen grade am Beginn der Seiten leichte Schleifgeräusche mit Granulatrauschen. Undankbar bei der 2ten und 3ten Sinfonie von Schostakowitsch ist beim Remastern, dass der Anfang der Sinfonien jeweils extrem leise ist und somit jegliche Nebengeräusche deutlicher hervortreten wie normal. Ich habe das durch individuell angepasste Frequenzmodifikationen der ersten jeweils ca zwei Minuten möglichst zu minimieren versucht, wenn auch noch leicht hörbar. Der Klang selbst zeigt, wie gut diese RCA-Aufnahmen gelungen sind. Der Tape-to-LP Transfer der RCA zeigt ein etwas "weißes" Klangbild - etwa so, wie wenn man ein mit Dolby aufgenommenes Band ohne diese Funktion abspielt. Dieses Manko konnte aber deutlich verbessert werden. Eine Wiederveröffentlichung von den Originalbändern auf CD durch RCA / Sony wäre sehr wünschenswert!

 

 

K. Schiske: Klavierkonzert, Vom Tode (Ausz.) Psalm 99) - diverse (Amadeo 1 LP, Transfer auf 1 CD)

Karl Schikse zählt - wenn er auch heute im öffentlichen Bewusstsein mittlerweile fast unbekannt ist - zu den wichtigen und hörenswersten Komponisten Österreichs des 20ten Jahrhunderts.

 

zu den Aufnahmen und zum Transfer:

Eine hervorragende Einspielung des Klavierkonzerts und eine sehr stimmige Auswahl aus dem Oratorium "Vom Tode". Eine spannende auch die andere Lesart Guschlbauers im Vergleich zu den Caridis Gesamtaufnahme.

Der LP-zu-CD-Transfer ist ohne Störungen sehr gut gelungen und nur beim Psalm 99 sind minimale klangliche Verzerrungen auszumachen. LP-Artefakte sind kaum wahrnehmbar.

mehr Infos auf der Unterseite KARL SCHISKE

 

 

K. Schiske: Klavierkonzert, Vom Tode (gesamt) - Miltiades Caridis (Amadeo 2 LPs, Transfer auf 2 CDs)

Karl Schiskes umfangreichstes und in der ganzheitlichen Bedeutung zugänglichstes und bedeutendstes Werk! Musikgeschichtlich mag das Spätwerk wichtiger sein, aber für die Zuhörerschaft wäre das Wiedererschließen des Oratoriums "Vom Tode" eine große Bereicherung des Standardrepertoires.

 

zum Transfer:

Der CD-Transfer von LPs ist sehr gut gelungen, kann aber nicht überall temporäre minimale Schleifgeräusche (besonders erste LP, B-Seite - wohl generell der nachlässigen LP-Fertigung der späten 70ziger und 80ziger Jahre geschuldet) unhörbar machen. Priorität war - wie bei allen meinen Transfers - die originalen Informationen in der Dynamik und dem Frequenzumfang nicht anzutasten.

mehr Infos auf der Unterseite KARL SCHISKE

 

 

K. Schiske: Lieder, Sonatinen op.34 + op. 42, Divertimento op. 49 - div. (Amadeo 1 LP, Transf. auf 1 CD)

Besonders herausheben möchte ich die Einspielung des Divertimento op. 49 - eine Referenzaufnahme dieses exemparischen Werks, welches trotz höchster Konzentration und Konstruktion in Emotionaltät und Schönheit und auch im Wiedererkennungwert für den aufgeschlossenen Hörer sehr verständliche neuere Musik ist!

 

zum Transfer:

Der CD-Transfer von LP ist ohne Störungen und klangliche Verzerrungen gut gelungen. Es gibt nur ein leichtes Granulatgeräusch und ein leichtes aufnahmebedingtes Grundrauschen.

mehr Infos auf der Unterseite KARL SCHISKE

 

 

R. Strauss: Serenade, Sonatine, Gavotte - E. Simon / Boston Wind Ensemble (Bristol 1 LP, Transf. auf 1 CD)

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Telemann: Musik für Bläser - S. Baron (Fl) Roseman (Ob) Weisberg (Fg) u.a. (Nonesuch 1 LP, Transf. 1 CD)

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Villa-Lobos: A Prole do Bebe, Vol.1 + Vol.2 - José Echániz (Piano) (Westminster 1 LP, Transf. 1 CD)

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DIVERSE KOMPONISTEN

 

 

Hier Veröffentlichungen mit verschiedenen Komponisten auf einer LP bzw CD. Orchester-Aufnahmen, Kammermusik und Solisten.

 

Böhmische Jagd und Schlossmusiken - diverse (Supraphon 3 LPs, Transfer auf 2 CDs)

Aufnahmen in bester tschechischer Tradition. Auch wenn ein paar der Werke (z.B. Biber) in Neueinspielungen gibt, so haben diese Produktionen aus den 70ziger Jahren doch ein ganz eigenes Flair. Nur ein Beispiel: Das Hornquartett von Dionys Weber gibt es auch als Sextettfassung in einer digitalen Aufnahme mit Tyslar, erreicht aber trotz größerer instrumentalen Raffinesse und Ausgewogenheit der Register nicht die Frische und natürliche Ausdruckskraft der Einspielung hier.

Es gibt einige Kammermusik von Krommer und Vendt, aber auch instrumentale und liturgische Musik früherer Epochen und eine sonst nicht eingespielte Sinfonie von Vranicky. 

 

 

Mozart: Missa solemnis + Schubert: Messe G-Dur - Wilhelm / S.O. des SR (Saphir 1 LP, Transfer auf 1 CD)

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Klusak: Mahler-Variationen / Orch.Werke v. Fiser + Feld - Pesek u.a. (Supraphon 1 LP, Transfer auf 1 CD)

Das Thema der "Variationen über ein Thema von Gustav Mahler" des tschechischen Komponisten Jan Klusák ist das bekannte Adagietto aus der Fünften. Die Komposition ist vor Viscontis Film "Tod in Venedig" entstanden, der diesen Satz für Streicher und Harfe einem breiten nicht speziell an Klassik interessierten Publikum bekannt machte. Klusák verwendet in seiner Komposition nach einer kurzen freitonalen Einleitung mit aller Entwurzelung des traumatischen 20ten Jahrhunderts zwar einen erstaunlich langen Ausschnitt des Originals, der dann wie aus einer verlorenen heilen Welt herüber weht, aber die Entwicklung der Variationen entblättert auch das Moderne und Zerrissene der Intervalle und der expressiven Linien des Adagios. Den Schluss empfinde ich nicht als ein stilles Verklingen wie im Original, sondern als Verlöschen - vielleicht gar das Verlöschen alles Jüdischen in Mitteleuropa 30 Jahre nach dem Tod Gustav Mahlers. So ist mein subjektiver Eindruck zu dem eher stillen unspektakulären 20minütigen Werk.

Lubos Fisers (Fischer) Orchesterstück "Fünfzehn Blätter nach Dürers Apokalypse" ist schon durch den Titel Programm und Jindrich Felds "Drei Fresken" lässt in Titel als auch musikalisch an Bohuslav Martinu denken.

 

 

Wiener Walzer - Henry Krips / The Philharmonia Promenade Orchestra (Seraphm 1 LP, Transfer a 1 CD)

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Hornkonzerte von Mozart Cherubini Haydn -  Domenico Ceccarossi, Horn (AF 1 LP, Transfer a 1 CD)

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Bach: 14 Canons + Reger: Klarinettenson. op.107 - D.Singer (Klar), R.Serkin (Pf) (Marl 1 LP, Transf 1 CD)

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Brahms: Klarinettensonate N.1 + Weber: Grand Duo conc. - J.Brymer (Klar) (Nymbus 1 LP, Transfer 1 CD)

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Beethoven + Brahms: Trios - D.Glazer (Klar), F.Glazer (Pf), Soyer (Vc) (Turn 1 LP, Transfer 1 CD)

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Franck + Grieg: Cellosonaten - L. Rose (Cello) (Columbia Special Product 1 LP, Transfer 1 CD)

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Schostakowitsch + Strauss: Cellosonaten - H. Shapiro (Cello) (Nonesuch 1 LP, Transfer 1 CD)

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Ravel + Debussy + Saint-Saens + Fauré - E. Vito (Harfe) (Saga 1 LP, Transfer 1 CD)

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Ravel + Debussy + Roger-Ducasse + Grandjany - M. Gandjany (Harfe) (Seraphim 1 LP, Transfer 1 CD)

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