Empathische klassische Musikberatung

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Ob dieses Werk in dieser Einspielung wohl zu Ihnen persönlich passt? (Foto: Barbara Weiss)

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terra incognita musica . . .

Mein persönliches Plädoyer für Komponisten "zweiter Klasse"

 

 

Haben sie einen der folgenden Wünsche?:

 

 

Neugierde auf "klassische" Musik, die Sie noch nie gehört haben - z.B. aus anderen Ländern...?

 

eine bestimmte Empfindung und Stimmung, von der Sie ahnen, dass sie auch in Musik ausgedrückt wurde - aber von welchem Komponisten in welchem Stück?

 

Möchte Sie einen repräsentativen oder ganz persönlichen Grundstock für eine Musiksammlung legen?

 

Suchen Sie Anregungen, wie Sie Ihre vorhandene Sammlung sinnvoll und spannend ausbauen können?

 

Möchten Sie mehr über Musik (Geschichte, Entwicklung usw.), über Dirigenten und Orchester erfahren?

 

Interessieren Sie sich für die Physik und die Physiologie der Musik und des Musizierens?

 
Möchten Sie Wissen zur Beurteilung von CD-Überspielungen, besonders etwas älterer Aufnahmen, erhalten?

 

 

 

Auf diese Fragen kann ich Ihnen mit meiner Beratung zu sogenannter klassischer Musik (aus 40 Jahren musikalischer Erfahrung) passende Antworten und intensive Anregungen geben!

 

Außer meiner Tätigkeit als ausübernder Musiker (Instrumentallehrer und Dirigent) beschäftigen mich seit ca. 1972 beruflich und privat permantent Konzerte und Tonträger :

 

-  jahrzehntelange Klassikberatung und -Verkauf (Fachgeschäfte in München Hamburg Stuttgart)

-  Rezensent klassischer Konzerte für die Tagespost Schwäbisch Gmünd (u.a. Konzerte der EKM)

-  mittlerweile über 300 CD-Besprechungen bei Amazon, Rezensenten-Rang "Top-100-Rezensent"

   hier der Link zu meinen Amazon Produktrezensionen

-  die Erfahrung als JAW-Records CD-Produzent (Planung Aufnahme Abmischung Gestaltung Produktion)

 

 

 

Was bedeutet nun nun empathische Musikberatung?

 

Einfühlungsvermögen in den "Hörer auf der Suche" ist für eine gute, treffende(!) Beratung klassischer Musik unerlässlich! Schließlich ist Musik ja vielleicht die Kunstform, die am unmittelbarsten die Seele des Menschen berührt - und erfordert folglich vom Berater ein hohes Maß an Feingefühl und Wahrnehmungsgabe!

So sehe ich für eine erfüllte Musikberatung folgende Kriterien als Herausforderung:

 

-  den Anderen in dem erspüren, was er sucht - und was zu ihm passt

-  ein großer Fundus an innerlich Gehörtem, das auch abrufbar ist

-  erfahren, was der Suchende schon gehört hat und wo seine "Grenzen" liegen

-  fordern & fördern: auf neue Horizonte neugierig machen, Berührungsängste vor Unbekanntem nehmen

 

Lassen Sie sich überraschen, was an Hör- und Empfindungspotenzial in Ihnen steckt und was Sie noch so alles musikalisch erleben können!

 

 

 

 

 

ein paar "radikale" Musikbetrachtungen - als Zeichen meiner Einstellung zur Konvention

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Johannes Brahms am 1.Mai 1895 - Foto von Maria Fellinger

"DAS hört jeder Esel..."

 

Als Johannes Brahms nach der Veröffentlichung seiner ersten Sinfonie auf eine "merkwürdige Ähnlichkeit" des Hauptthemas des Finales zu einem Thema aus Beethovens Neunter angesprochen wurde (quasi ein zaghafter Plagiatsvorwurf), konterte er: "Es ist noch merkwürdiger, dass jeder Esel das hört""...

 

Persönliche Neubewertungen

 

So bissig Brahms den versteckten Plagiats-Vorwurf kommentiert hat, so kann und sollte man heute den überkommenen und zu kurz greifenden Postulaten von "Musikgeschichts-Moralaposteln", sehr selbstgerechten "Musikwertbewussten" unbeirrt mutig die persönliche Empfindung gegenüber stellen!

 

Hier nur drei Aspekte als Gedankenanregung für eine persönliche Neubewertung von Komponisten und Ihrer Werke:

 

1) "ideenloses Plagiat", "Kapellmeistermusik":

Bei kanonisiert "Großen" wie J.S. Bach oder eben Brahms ist es selbstverständlich, Plagiate oder formale "Eigenwilligkeiten" unter rein kreativen Gesichtspunkten zu betrachten und ihnen eher "gutzuschreiben". Gustav Mahlers Musik wurde noch in den frühen 60zigern des 20ten Jahrhunderts als Kapellmeistermusik oder banale Popmusik abgetan (wenn man damals zusätzlich von seinen "Entlehnungen" aus der Sinfonie seines Studienkollegen Hans Rott gewusst hätte!) - aber wie sich doch die Werturteile wandeln:  Seit ein paar Jahrzehnten zählt man ihn zu den größten der Musikgeschichte...! Die Gründe hierfür gehen weit über rein Musikalisches hinaus ... !

 

2) "genial gescheitert":

"Streitbehauptung": Jedes Werk von Mozart und Beethoven hat ein hohes Maß an formeller Pefektion - und dennoch sind mir bei aller Unvollkommenheit, Leerlauflängen und (konventionell betrachtet) Unzeitmäßigkeit die ergreifenden Augenblicke tiefster Erschütterung und Entrückung in Furtwänglers dritter Sinfonie wertvoller als manches routinierte Werk der "Meister"... ;-)

Homöopathisch ausgedrückt:  Jeder Mensch hat seine eigenen Resonanzen auf Reize von außen - und die sind nicht an "Vollkommenheit" gebunden.

 

3) "unzeitgemäß":

Wenn Sie z.B. die Sinfonie g-moll des schwedischen Komponisten Wilhelm Stenhammar hören, werden Sie ein äußerst geniales Stück Musk entdecken. Schmälert es nun den Wert der Komposition oder unsere reiche Empfindung beim Durchleben der Komposition, dass sie nicht schon 1880, sondern "erst" 1911-15 geschrieben wurde? Würden wir Menschen nun mehr Hitze empfinden, wenn sich herausstellte, dass die Sonne 50.000 km näher zu Erde steht als bis dato angenommen? ... :-)

 

 

 

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