STILSUCHE - SKIZZEN - DETAILS u.a.

 

ORIGINALITÄT

 

Der vorrangigste Anspruch an Maler und Musiker scheint, ausgesprochen oder versteckt, immer wieder das Einfordern von ORIGINALITÄT zu sein:  Jeder Künstler soll in seinem Schaffen sich deutlich von allen anderen abgrenzen oder abheben (beide Wort sind verräterisch) und in seiner singulären schöpferischen Tätigkeit klar identifizierbar sein.

 

ABER ist das ausschlaggebend dafür, ob ein Kunstwerk einen Wert und eigenes inneres Leben hat? Das Annehmen und Verinnerlichen von Stilen, das Übernehmen von als richtig, schön und gut erkannten Aspekten anderer Zeitgenossen oder alter Meister ist für manche Künstler mit dem ganz Eigenen untrennbar verwoben.

 

Ein Gemälde oder eine Komposition sollte vielleicht einfach in sich stimmig sein, gesund und lebendig. Oder auch zerrissen, brüchig...  Denn all das sind Wahrheiten, WIE wir Menschen UNS SELBST wünschen, erleben oder spiegeln. Wir leben im Augenblick (wenn wir tatsächlich LEBEN) und es hat z.B. keine Bedeutung für die Empfindung von Schönheit oder Wahrheit, WANN ein Kunstwerk geschaffen wurde und ob es zur Entstehungszeit modern war oder von "Kennern" als epigonal bewertet wird.

 

Und noch ein Randgedanke, da wir ja so sehr in unserem westlichen Denken verhaftet sind:

In Asien ehrt der "Nachahmer" durch sein Tun denjenigen, der das Original geschaffen oder erfunden hat. Und ist es eine Ehre für den Kopierten, dass er dafür ausgewählt wurde.

 

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Die Lust am Experimentieren konnte in Otto Wagners frühen Zeit auch ein Auftragswerk betreffen, wie "Werk Freudenberg, Tor1" ziemlich offensichtlich zeigt.


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